Kreis Göppingen - Innenminister Thomas Strobl übergab bei einer Feierstunde in Stuttgart Förderurkunden in Höhe von rund 62 Millionen Euro an Rettungsdienstorganisationen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Damit können die beiden Landesverbände des Deutschen Roten Kreuzes, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, die DRK Bergwacht und der DLRG Landesverband Baden landesweit 34 Rettungswachen neu bauen, umbauen und erweitern. Gefördert werden im Landkreis die Neubauten der Notarztwache am Christophsbad, der Neubau der DRK-Rettungswache in Bartenbach sowie die Sanierung der Bergrettungswache Wiesensteig, schreibt das Innenministerium in einer Mitteilung.
Die Gelder des Landes in Höhe von rund 62 Millionen Euro fließen in 34 Bauprojekte des Rettungsdienstes. Dabei sind auch Neubauten, Umbau- und Erweiterungsprojekte, Sanierungen von Rettungswachen sowie die Beschaffung von Erstausstattungen. Damit könne der in diesem Bereich entstandene Förderstau nachhaltig abgetragen werden, heißt es von Seiten des Innenministeriums. „Der Bevölkerungsschutz in Baden-Württemberg fußt auf drei Säulen. Einem guten rechtlichen Rahmen, angemessener Infrastruktur und Technik und vor allem auf den Menschen“, betont der Innenminister Mit der Finanzspritze für den Neu-, Um- und Ausbau der Gebäude zeige man auch Wertschätzung für die Menschen, die Tag für Tag Leben – vielfach im Ehrenamt – retten. Strobl: Wir zollen ihnen Dank und Respekt, weil wir ihre wertvolle Arbeit wertschätzen. Mit den investierten rund 62 Millionen Euro für den Rettungsdienst schaffe man in Baden-Württemberg eine starke Grundlage – für eine zukunftsfeste Infrastruktur des Rettungsdienstes und für zeitgemäße Arbeitsbedingungen. Moderne Rettungswachen seien das Rückgrat einer schnellen und verlässlichen Notfallrettung, sagte der Stv. Ministerpräsident.
Die Mittel stammen laut Innenministerium zum größten Teil aus dem Sondervermögen des Bundes zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen.
